Donnerstag, 6. August 2015

Süßkartoffel mit Thunfischcreme



Habe ich bereits erwähnt wie sehr ich Süßkartoffeln liebe?! Ich liebe liebe liebe Sie <3 Jetzt wo ich darüber nach denke, ja das habe ich bereits erwähnt in Lauwarmer Süßkartoffel-Eintopf. Aber ich kann es gar nicht oft genug sagen! Die süße große Knolle schmeckt einfach fantastisch. Ich liebe sie in vielen Varianten. Sehr gerne genieße ich sie mit Thunfischcremé. 

Nun könnte ich eine Grundsatzdiskussion über den Gebrauch von Mikrowellen anzetteln. Ich weiß, es gibt grundsätzlich die Befürworter und die Gegner eben dieser. Fakt ist nun mal, es geht mir ihr bei manchen Dingen um einiges schneller. 

Eine ganze Knolle zu kochen, würde bestimmt eine Stunde dauern. Auch im Ofen würde die Kartoffel mehr Zeit benötigen. In der Mikrowelle dauert es nur etwa 8-9 min.. Dazu die Süßkartoffel waschen und putzen, die Schale dennoch dran lassen. Sobald das geschafft ist, braucht ihr einer Gabel. Mit Hilfe dieser nun die Kartoffel mehrmals rundherum einstechen. In eine Schale legen und etwas 3 EL Wasser mit in die Schale geben. Nun 4 Minuten in die Mikrowelle geben. Ich nutze die volle Leistung. Nach Ablauf der Zeit die Kartoffel drehen und erneut 4 Minuten in die Mikrowelle geben. Sollte das Fruchtfleisch noch nicht weich genug sein, könnt ihr weiter 2 min. einstellen. 


Thunfischcremé

1 Becher Schmand
2 Schalotten
einige Stile frische Petersilie
1 Dose Thunfisch (ohne Öl)
Salz 
Pfeffer 
Chiliflocken

Alle Zutaten zusammen geben, ab schmecken und genießen. Da ich dieses Rezept immer frei aus der Hand mache, kann ich nicht genau sagen, wie viele Chiliflocken ich verwende. Das müsst ihr selbst heraus finden. Schließlich mag es jeder anders. Ich kleinen Tipp kann ich euch noch einen halben Teelöffel Honig empfehlen, denn ihr über die Kartoffel laufen lasst. 


Ihr habt das Gefühl, diese Kombination hört sich zu ungewöhnlich an und ist nicht weit entfernt von Sauergurken mit Nutella? Probiert es einfach mal. Die scharfe, knackig frische und süße weiche Konsistenz wird euch bestimmt auch begeistern! 


Samstag, 1. August 2015

Pasta. Basta!

Ich liebe es den Kühlschrank zu öffnen und einfach drauf los zu kochen. Meistens schmeckt es großartig! Einziger Haken ... ich kann mich meistens nicht mehr daran zu erinnern was ich alles für mein Mahl verwendet habe. Noch ein Grund mehr mir die Zutaten zumindest in diesem Blog auf zu schreiben. 

Eins meiner Liebligsgerichten in der letzten Zeit sind Gemüse-"Nudeln". Mit Hilfe eines Gemüseschneiders einfach das gewünschte Gemüse in Streifenoder noch besser in lange Ringel schneiden. Gerne zeige ich euch später meinen Schneider.

Hier habe ich drei wirklich leckere Komponeten vereint. Nudeln, Karotten und dicke weiße Bohnen. 

Karotten-Bohnen-Pasta

Zutaten:

1 kleine Dose dicke weiße Bohnen 
2 große Karotten 
1Handvoll gekochte Nudeln
3 EL rotes Pesto 
Salz 
Chilli
frische Kräuter (hier Kresse)



Zu erst die Karotten schälen und schneiden. Die Nudel könnt ihr z.B. vom Vortag nutzen, sollten einige übrig geblieben sein. Die Karotten in ein wenig Öl andünsten, dann die Bohnen hinzu fügen und die Nudeln. Nach zwei bis drei Minuten gehört das Pesto dazu. Gerne könnt ihr ein bisscheb Wasser dazu geben und würzen. Beim Würzen könnt ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen oder das nutzen, was euer Gewürzregal her gibt. Frische Kräuter sind immer lecker. 


An sich ist es wirklich ein Fast Food Gericht. Ich denke das Abspülen dauert länger als das kochen. Da beneide ich doch jeden der eine Spülmaschine hat. Allerdings nehme ich auch diese lästige Angelegenheit in Kauf für ein leckeres Essen. 

Lasst es euch schmecken ! 

Dienstag, 28. Juli 2015

Lauwarmer Süßkartoffel - Eintopf


Ich liebe Süßkartoffeln!!! Diese großen braunen Knollen mit  mit dem orangefarbenen Fruchtfleisch sind einfach köstlich und noch dazu sind sie gesund. Der südamerikanische Superstar überzeugt nun auch hier zu Lande immer mehr Genießer. Auffällig ist, dass es die Knolle nun auch in allen gängigen Discounter zu finden ist. Das Kilo liegt dabei aktuell zwischen 2,49-3,49€. Ihr Name irritiert allerdings. Die Süßkartoffel ist keineswegs eine Kartoffel. Abgesehen von ihrer botanischen Zugehörigkeit, schmeckt die Knolle auch ganz anders als unsere hiesigen Kartoffeln. Kennt ihr das Phänomen, wenn ihr in etwas hinein beißt und ein Geschmack sich verbreitet, der ganz anders ist als erwartet? Es schmeckt nicht. Also, solltet ihr noch nie eine Süßkartoffel gegessen haben, denkt nun bitte nicht an eine Kartoffel. 

Im Übrigen wird von der Pflanze nicht nur die Knolle gegessen (so wie bei einer Kartoffel), sondern auch die Blätter. Diese sind nicht giftig und werden wie Spinat verwendet. 

An sich kann die Frucht in allen möglichen Varianten verwendet werden. Als Vorspeise, Hauptgericht oder Dessert, schmecken tut sie sowohl süß, als auch salzig. Bei unseren Nachbarn den Briten, steht sie fest auf der Speisekarte. Besonders beliebt ist ein Süßkartoffel-Pie. Bisher habe ich dieses Rezept noch nicht ausprobiert, aber manchmal geht es schneller als man denkt. 



Süßkartoffel-Eintopf

1 große (oder 2 kleine) Süßkartoffeln
1 gelbe Paprika 
2 Schalotten 
400ml Brühe 
Feta
Olivenöl  
Salz
Pfeffer
1/2 Zehe Knoblauch
frische Kräuter nach Belieben

Beim Einkaufen gilt Obacht. Am Besten kontrolliert ihr die Knolle auf Druckstellen und Stellen, die euch verdächtig schwarz vorkommen. Der Geruch sollte nicht nach tiefem Keller riechen und die Knolle sollte trocken sein. Genau so könnt ihr sie lagern, kühl und trocken. In den Kühlschrank gehört die Süßkartoffel nicht. Hier würde sie zu schnell schimmeln. Und nun könnt ihr auch schon loslegen. Schält die Frucht und säubert sie von kleineren Wurzelansätzen. Da das Fruchtfleisch sehr fest ist, benötigt ihr ein großes scharfes Messer, sodass  ihr genug Druck ausüben könnt. Ich habe die Scheiben gewürfelt. So fällt die Garzeit auf eine geringe Zeit zurück.

Die geschnittenen Scharlotten an dünsten und die Kartoffeln hinzufügen, sowie anbraten. Des Weiteren solltet ihr die geschnittene Paprika hinzugeben. Nach 5 min. die Pfanne mit der Brühe ablöschen und 10-15 köcheln lassen (bei Bedarf weitere Flüssigkeit hinzufügen). Salzen, pfeffern und mit Knoblauch abschmecken. 

In der Zwischenzeit könnt ihr euren Feta schneiden. Ich benutze am liebsten den richtigen Fetakäse aus Schafs- oder Ziegenmilch. Dieser schmeckt sehr viel intensiver und cremiger als Balkankäse aus Kuhmilch. 

Schließlich den Kartoffel- Paprika-Mix auf Teller geben und die Fetawürfel hinzugeben. Zu guter letzt etwas Olivenöl drauf träufeln lassen und mit frischen Kräutern krönen. Hier habe ich frischen Thymian verwendet, der ganz lieblich blüht. Die kleinen zarten rosa weißen Farbtupfer finde ich wunderschön auf dem tiefen orangenen Gemüse.


Ist euch schon mal aufgefallen, wo ihr überall Süßkartoffeln finden könnt? 
Im Asialaden meines Vertrauen habe ich letztens Süßkartoffel-Glasnudeln gefunden. Sie sind schnell zu zu breiten und sind eine leckere alternative zu italienischer Pasta. Immer mehr findet man auch Süßkartoffel Pommes. In Hamburg kann man diese in diversen Foodtrucks erhalten. Auf jeden Fall sind sie eine Empfehlung wert! 

Also, nur Mut, nur Mut, auch an die Töpfe oder Imbisswagen dieser Welt ! 


Mittwoch, 22. Juli 2015

A waffle a day .... or two or three !!


Manchmal hat man einfach etwas Glück.  So geschehen gestern Nachmittag. Einen ganzen Nachmittag konnte ich kochen und ausprobieren im Auftrag der Arbeit. Und heraus gekommen sind diese wunderbaren Waffeln. Lütticher Waffeln. Also die mit den kleinen knackigen Zuckerstücken. 

Jeder, der schon mal selber an einen Eisen stand, der weiß, dass man gefühlte 100 Waffeln backen muss um eine Perfekte zu erhalten. Zum Glück kann ich nur sagen, bei uns kommt selten etwas in die Tonne. Schließlich freuen sich die Kollegen auch über unperfekte Waffeln. Ganz perfekt sind auch diese kleinen Köstlichkeit nicht geworden. Aber genau hier liegt ja der Charme. Einzigartig und köstlich, anstatt ein industrielles Fertigprodukt. 

Am Besten gefällt mir wohl das Aprikosen-Ensemble, sowie das kleine Spätsommer-Duo aus Apfel und Johannisbeeren. 

Aber ganz egal welche Waffel euer Favourit ist, schmecken tun sie alle. Also ran an die Eisen uns lasst eurer Phantasie freien Lauf. 

Wie sieht dein Waffeltraum aus, von dem du nicht genug bekommen kannst ?

Aprikosen-Ensemble


Spätsommer-Duo

Himbeer-Erdbeer-Karamell

Pflaumen-Ahornsirup

Pure Blaubeeren

Schoko-Banane

6 Varianten Lütticher Waffeln

Sommerzeit ist Picknickzeit

Höchste Zeit also mal der Frage auf den Grund zu gehen, ob die Picknickausstattung für dieses Jahr noch perfektioniert werden muss oder ob noch alles vorhanden ist. 

Was gehört eigentlich in einen perfekten Korb hinein? 

Teller, Gläser, Besteck, einen Korkenzieh.... Naja, wenn ich es so recht bedenke, ist das ja nur meine Definition eines perfekten Picknickkorbes. Meine Beobachtung haben jedoch gezeigt, dass es auch ganz anders aussehen kann. Man blicke sich nur einmal auf der grünen Wiese an der Außenalster um.

Ich denke grob kann man von drei grundlegenden Typen ausgehen.  

Dem Picknick-Purist reicht es schon seine Flaschebier transportieren zu können. Ein kleines Handtuch zum darauf Sitzen ist aber auch schon das höchste der Gefühl. Am Besten passt noch eine Tüte Brot mit in den Beutel und der Picknick-Purist ist zufrieden. Viel eher genießt er den Tag, liest in seinem Buch oder beobachtet die Leute in seiner Umgebung. Alles in Allem ist er wohl der unkomplizierteste Geselle.

Während sich die Person neben euch noch niederlässt, denkt ihr noch: "Wow hat die eine tolle Decke!" Da habt ihr noch nicht den Inhalt ihrer Tasche gesehen. 
Eindeutig seid ihr hier auf den Picknick-Pionier gestoßen.
 Warum er ein Pionier ist? Habt ihr schon den neuen Cold Brew Kaffeesirup getrunken oder den 10-fach gefilterten Bio Honigtee? Er ist ein Pionier, weil es ihm Freude bereitet genau nach solchen Produkten zu suchen. Nach Produkten, die vor ihm noch niemand in seinem Freundeskreis hat. Oder noch besser niemand in seiner gesamten Umgebung.  Dafür reist er auch schon mal in die entlegensten Winkel Europas um zu finden, was er eigentlich nicht braucht, aber sucht.


Klappernd und klirrend sitzten sie auf der Wiese. Selbstverständlich an einem perfekt sonnigen und halbschattigen Platz, ruhig gelegen und mitten in der Stadt aber mit der perfekten Einsamkeit. Das ist wohl kaum machbar, denkt sich wohl jeder andere. Aber NEIN! Der Picknick Perfektionist weiß wie es geht. Er weiß wo er suchen muss und er weiß was er in seinem Korb haben möchte. Er ist der einzige, der von einem Korb sprechen darf, denn schließlich hat er einen. An sich ist der Picknickkorb eher eine seltenere Spezies, denn sind wir mal ehrlich, besonders praktikabel ist er eben nicht. Etwas sperrig für Fahrrad und etwas zu schwer um in locker an der Schulter hängend durch die Pampa zu schleppen. Aber er ist, und das muss man neidlos zu gestehen, ein kleines Stück Luxus und Kultur. Es ist eben doch ganz schön seinen Wein in einem Glas zu genießen, anstatt aus einem Plastikbecher zu trinken und ein Stück Käse lässt sich eben doch besser mit einem richtigen Messer schneiden und nicht mit einem schlabberigen, kurz vor dem abbrechen stehenden, Plastikmesser. Es ist halt alles eine Frage des Willens.
  

Und so stelle ich mir zu guter letzt doch einmal die Frage, welcher Typ bin ich eigentlich? Naja, da ich wohl spontan durch meine Wohnung gehen konnte und nichts der zu sehenden Dinge neu kaufen musste, bin ich wohl eine Mischung aus allem. Klar genieße ich es einfach mal Abend ans Wasser zu fahren, mein Alsterwasser aus dem Beutel zu ziehen.  Es ist der herrlich unkomplizierte Weg, ohne lästiges Abwaschen nach erlebten Vergnügen. Aber es reizt mich eben auch, die Leckereien aus meinem Korb zu nehmen und diese gerne mit meinen Freunden zu teilen. Natürlich sorge ich in diesem Fall vor das entsprechende Geschirr. Denn sind wir mal ehrlich, oftmals ist es viel zu hektisch um die Zeit mit seinen Freunden und Familie richtig zu genießen. Da sollte jeder Augenblick etwas besonderes sein. Und für euch liebe Freunde und Familie, stelle ich mich auch hinterher in die Küche und tue das, was ich am meisten hasse. 

ABSPÜLEN!

Dienstag, 21. Juli 2015

Karamellcremchen und die Dulce Seite des Lebens


 Manchmal passiert es eben einfach so. Völlig unerwartet und spontan. Da ist es nie verkehrt immer einige Vorräte im Haus zu haben. Zur Freude meiner Nachbarn spilet sich dieses völlig unerwartete spontane Ereignis meistens spät Abends ab. Nach dem ich meinen normalen Haushalt erledigt habe, überkommt es mich einfach mal was neues aus zu probieren. Und so ist es der Lust nach was Süßem zu verdenken, dass ich mal wieder um 22 Uhr in der Küche stehe und  koche. 

 - Dulce de Leche -

Die spanische Karamellcreme verzaubert ein sofort. Während der eine nur einen kleinen Löffel nascht, kann der andere gleich ein ganzes Glas verspeisen. Sicher ist jedoch, dass ihr damit bestimmt das ein oder andere süße Lächeln erreicht. Hier habt ihr nun das Grundrezept: 

Zutaten für ein Glas: 

1 Dose  gezuckerte Kondensmilch
1 Schnapp-, Twist-off- oder Weckglas 220 -250ml
1 großen Topf
1 altes Geschirrhandttuch

Zu allererst, spült ihr eure Gläser heiß aus oder kocht diese steril ab. Eine Dose gezuckerte Kondensmilch enthält circa 400ml. Das heißt, ihr bekommt mindestens zwei Gläschen süßen Glück heraus. Teilt die Milch auf beide Gläschen auf und verschießt diese fest. Das alte Küchenhandtuch benötigt ihr für den Topfboden. Legt es einfach unten gefaltet hinein und stellt eure Gläschen darauf. 

Nun gießt ihr so viel Wasser hinzu, dass die Gläser zu etwa 3/4 darin stehen. Herd an, Deckel drauf und das Wasser kochen lassen. Das ganze dauert nun 1 1/2 Stunden. Ihr solltet darauf achten, dass immer außreichend Wasser im Topf ist, ggf. müsst ihr etwas nachgießen. Hier empfehle ich euch einfach etwas Wasser im Wasserkoch zu erhitzen. Der Kochprozess eurer Dulce de leche wird dabei nicht unterbrochen. Im Laufe der Zeit könnt ihr nun sehen, wie sich die Farbe eurer Milch verändert. Von cremig gelb zu sämigen braun. Immer wieder fazinierend! Nach der Kochzeit die Gläschen einfach auskühlen lassen und genießen. Die Gläser sind festverschlossen, also eingekocht. Wie bei Eingekochtem üblich hält sich die Creme nun einige Monate ohne Probleme, so lange ihr euren Vorrat gut vor euren Verwandten versteckt ;) .


Das tolle an den Gläschen ist, dass ihr den Bräunungsgrad selber bestimmt könnt. Sollte eure Creme nach    1 1/2 Stunden noch zu hell sein, dann kocht sie einfach noch ein wenig weiter. Puristen können natürlich auch gleich die ganze Dose (ohne zu öffnen) in den Topf stellen. Dauert genau so lange, ist aber weniger hübsch anzusehen und zum Verschenken ungeeigneter. 

Für alle Experimentierfreudigen unter euch, hier habe ich noch einige Varianten ausprobier: 

Variante 1: 
Dulce de leche mit Vanille 
- Das Mark einer viertel Vanilleschote mit ins Glas rühren. -

Variante 2: 
Dulce de leche mit Mandeln
- Einen guten EL gehackte Mandeln mit ins Glas geben.- 

Variante 3: 
 Dulce de leche mit Pecannüssen 
-  Ein paar Stifte Pecannüsse mit in Glas geben. - 



An sich braucht ihr einfach nur ein wenig Phantasie und Freunde am Experimentieren. 

Und so kannst du Sie genießen: 

  • zwischen zwei Keksen
  • in der heißen Milch
  •  auf einer Scheibe Brioche
  • als Grundlage für einen Erdbeer-Mürbeteig-Kuchen
  • ... 



Guten Appetit!

Dienstag, 14. Juli 2015

Beeriges Knusperfrühstück

Heute scheint die Sonne !

Passend dazu las ich erst kürzlich folgendes: "In Hamburg gibt es zwei wichtige Tage. Weihnachten und Sommer!"
Doch wir Hamburger und Wahlhamburger wissen, Sommer ist das, was wir daraus machen! Deshalb gibt heute ein wahrhaft sommerliches Frühstück, was das kleine Sommerhoch noch verstärkt.


Zutaten: 

Erdbeeren 
1 Handvoll Buchweizenkörner 
1 EL Sesamsaat
1 Portion Joghurt 
einige Esslöffel Quark nach belieben
Honig oder Agavendicksaft zum Süßen



Joghurt, Quark und Honig in eine Schale geben, die verputzten Erdbeeren beifügen.
Anschließend eine Pfanne ohne Öl erwärmen und die Buchweizenkörner zusammen mit dem Sesam darin an rösten. Ich könnt es riechen und hören, wenn die Saat fertig geröstet ist. Die Buchweizenkörner platzen dabei leicht auf. Aber keine Sorge, es wird keine "Popcorn-Explosion" geben, auch wenn es entfernt nach Popcorn duftet. Der Buchweizen poppt nur ein wenig auf. 

Besonders lecker ist es den Buchweizen noch leicht warm auf den Joghurt zu geben und zu genießen. 

Nun fragt sich wohl der ein oder andere, wo bekomme ich bitte Buchweizensaat her?! Bei allen gängigen Supermärkten werdet ihr wohl vergebens suchen. Meinen Buchweizen habe ich in einem kleinen Geschäft für asiatische Lebensmittel gefunden. Hier stöbere ich so herrlich gerne herum. Es findet sich immer etwas, was ich noch nicht kenne, aber unbedingt ausprobieren muss. Die Verkäuferin erklärte mir, dass der Buchweizen Bestandteil der russischen Küche ist. Und tatsächlich, sucht man einmal gezielt danach, gibt es eine Menge Rezepte. Die meisten jedoch wohl nur auf russisch ... Wie gut das einer meiner besten Freunde demnächst eine Russin heiratet. ;)  Ich hoffe Sie zeigt mir einige Rezepte aus ihrer Heimat. 


Dieses Rezept wird wohl nicht das letzte gewesen sein was ich mit diesen kleinen gesunden Kraftpaketen ausprobiere.

Bis dahin wünsche ich euch viele sonnige Sommertage!